§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Pool Billard Club Schwäbisch Hall 1989 e.V. Er hat seinen Sitz in Schwäbisch Hall und ist in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein ist Mitglied im Billard-Verband Baden-Württemberg und im Landessportbund und erkennt damit deren gültige Satzungen sowie deren Rechtsordnungen an.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

  
§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Pool-Billard-Sports und die damit verbundene Pflege der Jugendarbeit. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile in ihrer Eigenschaft als Mitglieder, auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das Diakoniekrankenhaus (Kinderabteilung) in Schwäbisch Hall.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

  
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden. Jugendliche unter 18 Jahren können ebenfalls mit schriftlichem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten Mitglied werden.
Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter und die Anschrift des Antragstellers enthalten Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstands, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

  
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
- mit dem Tod des Mitglieds
- durch freiwilligen Austritt
- durch Streichung von der Mitgliederliste
- durch Ausschluss aus dem Verein
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen.
Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

  
§ 5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

  
§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereines sind
-der Vorstand
-die Mitgliederversammlung

  
§ 7 Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, und dem Schatzmeister. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.

  
§ 8 Zuständigkeit des Vorstands

1) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
2) Einberufung der Mitgliederversammlung
3) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
4) Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines Jahresberichtes
5) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern
6) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
7) Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandmitglieds muss der Vorstand durch Beschluss bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einen kommissarischen Vertreter benennen. Das auf der nächsten Mitgliederversammlung neu gewählte Vorstandsmitglied tritt in die Amtszeit seines Vorgängers ein.

  
§ 9 Beschlussfassung des Vorstands

Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende beruft die Vorstandsversammlungen ein und leitet sie auch. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Beschlüsse sind protokollarisch festzuhalten und von allen anwesenden Vorstandsmitgliedern mit dem Abstimmungsverhältnis zu unterzeichnen. Personalunion ist zulässig, jedoch nicht zwischen den Ämtern des Vorstands.

  
§ 10 Die Mitgliederversammlung

1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Sie wird mindestens einmal im Jahr vom Vorstand einberufen. Alle Mitglieder werden wenigstens vier Wochen vorher per Aushang im Vereinslokal eingeladen. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen 14 Tage vor dem festgesetzten Termin dem Vorstand vorliegen. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder.
2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dieses unter schriftlicher Angabe der Gründe beantragt.
3) Ein Vorstandsmitglied leitet die Mitgliederversammlung. Von ihm wird ein Protokollführer benannt, der über den Verlauf der Mitgliederversammlung eine schriftliche Aufzeichnung anfertigt. Das Protokoll ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich zuständig für:
a)
Wahl und Abberufung der wählbaren Vorstandsmitglieder
b)
Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
c)
Entlastung des Vorstandes
d)
Festlegung des Mitgliedbeitrags
e)
Änderung der Satzung
4) Änderung der Satzung kann rechtswirksam durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden Stimmen erfolgen.
5) Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Stimmenmehrheit von 3/4 aller Mitglieder auf einer ausdrücklich zu diesem Zweck einberufenden Mitgliederversammlung erfolgen.